Beziehung ist alles! – Erste Hilfe wenn der Lerndruck droht und wir uns ohnmächtig fühlen

In meinem letzten Beitrag Die Freiheit, sich zu verpflichten, habe ich davon erzählt, wie eine Familie unter Schul- und Lerndruck litt, wie sie diesem quasi wie ohnmächtig ausgesetzt war, das Lernen nur noch als Pflicht wahrnahm. Ich habe beschrieben, warum für mich hingegen die Freiwilligkeit für das Lernen essenziell ist.

Eure Kommentare und unsere Gespräche haben mich weiter nachdenklich gemacht. Was ist, wenn es uns und unseren Kindern so geht? Was können wir tun, um dagegen zu steuern? Wie können wir für mehr Entlastung und Selbstbestimmung sorgen?

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Mutprobe Vertrauen – wie ich gelernt habe, nicht nach unten zu schauen

Das Thema Mut beschäftigt mich gerade. Dieser Blog, ein Projekt, das ich lange in mir herumgetragen habe, ist nun online. Ich habe es gewagt, mich zu öffnen, mich zu zeigen, mich für mein Thema einzusetzen. Mit dem Veröffentlichen dieses Blogs habe ich in mir selbst einen ganzen Prozess ins Rollen gebracht: ich merkte, ich habe mit Ängsten zu tun, mit der Angst, nicht angenommen zu sein, Fehler zu machen. Es ist ein Prozess des Mutigwerdens, ein Reifeprozess.

Mut durch Beziehung

In ihrem Buch Mut: Wie Kinder über sich hinauswachsen beschreibt Nicola Schmidt¹, wie Kinder Mut fassen, wie eine sichere Basis die Vorbedingung für Mut ist, dass Mut bedeutet, über die eigenen Grenzen zu gehen, Fehler zu machen. An mir habe ich gemerkt, wenn ich mich auf meine sichere Basis – auf die Beziehung zu meiner Familie und zu meinen Freunden – verlassen kann, fühle ich mich frei. Ich traue mich dann, über meine Grenzen zu gehen, meine Komfortzone zu verlassen und weiß, wenn ich Fehler mache – und diese mache ich auch! – fängt mich meine sichere Basis auf und ich kann daraus lernen.

Mut zum Vertrauen: unser Tag im Hochseilgarten

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