“Er spinnt doch!” – die Fantasie unserer Kinder ist grenzenlos und das ist gut so

Ich liebe es, wenn (meine) Kinder von ihrer Welt erzählen, von ihren Gedanken und Ideen darüber, wie wir leben, wie wir in Zukunft leben werden, wie sie sich die Welt von morgen vorstellen. Mich bewegt es, zu erkennen, wie sehr sich unsere Kinder über ihre und unsere Welt Gedanken machen, darüber wie sie dazugehören. Wenn ich mir überlege, mit welchen Fragen sich unsere Gesellschaft zum Leben mit Kindern beschäftigt – dass Kinder auf uns hören, das tun, was wir wollen, das lernen, was wir vorgeben – scheint mir diese Erkenntnis von besonderer Bedeutung zu sein. Manchmal sind die Gedanken und Ideen unserer Kinder so fantasievoll, so weit weg von unserem (geschulten) Wissen und Verständnis für die Welt, dass wir uns schwer damit tun, uns auf diese Gedanken und Ideen unserer Kinder einzulassen.

“Er spinnt doch! Das geht doch gar nicht. Warum lasst Ihr die Kinder so wild fantasieren? Sollten sie nicht besser lernen, wie das alles wirklich funktioniert?“

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Zeig mir, wer Du wirklich bist! – Wahres Lernen braucht authentische Beziehungen

Wenn wir im Alltag mit Kindern zusammen sind, befinden wir uns oft in einer oder mehreren Rollen: wir sind z.B. Mutter, Vater, Erzieher_In, Lehrer_In. In diesen Rollen werden uns und unseren Beziehungen zu unseren Kindern viele Erwartungen gestellt. Erwartungen, wie wir uns gegenüber (unseren) Kindern verhalten sollten und wie wir  (unsere) Kinder erziehen sollten: Höflichkeit, gute Tischmanieren, Respekt, Regeln, Grenzen, Lesen, Schreiben, Rechnen beibringen, und Wissen vermitteln. Wenn wir das alles nicht tun, werden Kinder nichts lernen und nicht auf das Leben vorbereitet sein. Oder doch?

Es ist, als ob wir Tarnmäntel tragen. Als Menschen werden wir unsichtbar und können uns weder sehen noch verstehen. „Zeig mir, wer Du wirklich bist! – Wahres Lernen braucht authentische Beziehungen“ weiterlesen

Für Kinder ist das Spielen die höchste Form des Lernens

Für Kinder ist das Spielen die höchste Form des Lernens
Für Kinder ist das Spielen die höchste Form des Lernens

Lernen ist Kinderspiel…

…Kinderspiel ist Lernen!

Wer sich für das Thema Lernen interessiert, wird vielleicht auch in letzter Zeit aufgefallen sein, wie oft die Rede von “spielerischem Lernen” oder “spielbasiertem Lernen” und Ähnlichem ist. Hier liegt für mich ein großes Missverständnis vor.

Auf der einen Seite, zeigen diese Ansätze, dass wir doch als Gesellschaft etwas verstanden haben: dass das Spielen für Kinder wichtig ist und in der heutigen Zeit zu kurz kommt. Allerdings zeigen mir diese Begrifflichkeiten, dass wir immer noch den Zielen verfolgen, Kinder zu erziehen, zu lehren, ihr Lernen zu steuern, nach dem, was wir als Erwachsene für wichtig halten.

Es reicht nicht, unseren Kindern “Freispiel”-Zeiten anzubieten oder Lernangebote spielerisch zu gestalten. Spielen ist nicht etwas, was vor oder nach dem Lernen als Ausgleich notwendig ist, sondern Spielen ist gleich Lernen.

Für Kinder ist das Spielen die höchste Form vom Lernen

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Begeistert Lernen – worum es hier geht

Begeistert Lernen ist für mich das, was auf natürlicher Weise passiert, wenn das Lernklima es zulässt

Kennst Du das Gefühl vom Kribbeln im Bauch, wenn Du etwas aus voller Leidenschaft machst? Wenn nichts und niemand Dich davon abhalten kann, weiterzumachen? Du brennst für ein Thema, bist voller Energie und Leichtigkeit?

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(M)eine Lernreise – und wie es zu diesem Blog kam

Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog Begeistert Lernen!

Schon früher als Linguistin im Studium habe ich mich mit dem Thema Lernen beschäftigt, vor allem wie wir Sprachen lernen. Damals hat mich das Buch “Der Sprachinstinkt” von Steven Pinker sehr geprägt. Der natürliche Prozess, wie wir unsere (Mutter)sprache(n) erlernen, hat mich fasziniert und ich fing an, das Lernen auch in anderen Bereichen als natürlicher Prozess zu begreifen. Wir haben einen inneren, angeborenen Antrieb, zusammen mit den notwendigen Fähigkeiten, zu lernen. Wenn das Lernklima stimmt, steht dem Lernen nichts im Weg.

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