“Er spinnt doch!” – die Fantasie unserer Kinder ist grenzenlos und das ist gut so

Ich liebe es, wenn (meine) Kinder von ihrer Welt erzählen, von ihren Gedanken und Ideen darüber, wie wir leben, wie wir in Zukunft leben werden, wie sie sich die Welt von morgen vorstellen. Mich bewegt es, zu erkennen, wie sehr sich unsere Kinder über ihre und unsere Welt Gedanken machen, darüber wie sie dazugehören. Wenn ich mir überlege, mit welchen Fragen sich unsere Gesellschaft zum Leben mit Kindern beschäftigt – dass Kinder auf uns hören, das tun, was wir wollen, das lernen, was wir vorgeben – scheint mir diese Erkenntnis von besonderer Bedeutung zu sein. Manchmal sind die Gedanken und Ideen unserer Kinder so fantasievoll, so weit weg von unserem (geschulten) Wissen und Verständnis für die Welt, dass wir uns schwer damit tun, uns auf diese Gedanken und Ideen unserer Kinder einzulassen.

“Er spinnt doch! Das geht doch gar nicht. Warum lasst Ihr die Kinder so wild fantasieren? Sollten sie nicht besser lernen, wie das alles wirklich funktioniert?“

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Mutprobe Vertrauen – wie ich gelernt habe, nicht nach unten zu schauen

Das Thema Mut beschäftigt mich gerade. Dieser Blog, ein Projekt, das ich lange in mir herumgetragen habe, ist nun online. Ich habe es gewagt, mich zu öffnen, mich zu zeigen, mich für mein Thema einzusetzen. Mit dem Veröffentlichen dieses Blogs habe ich in mir selbst einen ganzen Prozess ins Rollen gebracht: ich merkte, ich habe mit Ängsten zu tun, mit der Angst, nicht angenommen zu sein, Fehler zu machen. Es ist ein Prozess des Mutigwerdens, ein Reifeprozess.

Mut durch Beziehung

In ihrem Buch Mut: Wie Kinder über sich hinauswachsen beschreibt Nicola Schmidt¹, wie Kinder Mut fassen, wie eine sichere Basis die Vorbedingung für Mut ist, dass Mut bedeutet, über die eigenen Grenzen zu gehen, Fehler zu machen. An mir habe ich gemerkt, wenn ich mich auf meine sichere Basis – auf die Beziehung zu meiner Familie und zu meinen Freunden – verlassen kann, fühle ich mich frei. Ich traue mich dann, über meine Grenzen zu gehen, meine Komfortzone zu verlassen und weiß, wenn ich Fehler mache – und diese mache ich auch! – fängt mich meine sichere Basis auf und ich kann daraus lernen.

Mut zum Vertrauen: unser Tag im Hochseilgarten

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Zeig mir, wer Du wirklich bist! – Wahres Lernen braucht authentische Beziehungen

Wenn wir im Alltag mit Kindern zusammen sind, befinden wir uns oft in einer oder mehreren Rollen: wir sind z.B. Mutter, Vater, Erzieher_In, Lehrer_In. In diesen Rollen werden uns und unseren Beziehungen zu unseren Kindern viele Erwartungen gestellt. Erwartungen, wie wir uns gegenüber (unseren) Kindern verhalten sollten und wie wir  (unsere) Kinder erziehen sollten: Höflichkeit, gute Tischmanieren, Respekt, Regeln, Grenzen, Lesen, Schreiben, Rechnen beibringen, und Wissen vermitteln. Wenn wir das alles nicht tun, werden Kinder nichts lernen und nicht auf das Leben vorbereitet sein. Oder doch?

Es ist, als ob wir Tarnmäntel tragen. Als Menschen werden wir unsichtbar und können uns weder sehen noch verstehen. „Zeig mir, wer Du wirklich bist! – Wahres Lernen braucht authentische Beziehungen“ weiterlesen

Begeistert Lernen – worum es hier geht

Begeistert Lernen ist für mich das, was auf natürlicher Weise passiert, wenn das Lernklima es zulässt

Kennst Du das Gefühl vom Kribbeln im Bauch, wenn Du etwas aus voller Leidenschaft machst? Wenn nichts und niemand Dich davon abhalten kann, weiterzumachen? Du brennst für ein Thema, bist voller Energie und Leichtigkeit?

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