Jedes Mal, wenn wir einem Kind etwas frühzeitig beibringen, das es später für sich selbst hätte entdecken können, wird diesem Kind die Chance genommen, es selbst zu erfinden…

Jedes Mal, wenn wir einem Kind etwas frühzeitig beibringen, das es später für sich selbst hätte entdecken können, wird diesem Kind die Chance genommen, es selbst zu erfinden und es infolgedessen vollkommen zu verstehen.

It’s time to turn up the heat – Wie Beziehung hilft, uns an kalten Tagen warm zu halten

Es ist kalt draußen. Das Thermometer zeigt -12 Grad Celsius. Das ist schon richtig kalt! Im Südosten von England, wo ich aufgewachsen bin, kannte ich solche Temperaturen nicht. Dort war -1 bereits die Extremtemperatur und wir hatten dann “kältefrei”.

Ich suche nach Wegen, uns warm zu halten. Morgens wärme ich die Kleidung meiner Kinder auf der Heizung vor, suche ihre lange Unterwäsche, alle Jacken, Mützen, Handschuhe zusammen. Ich packe ihnen einen warmen Tee statt Wasser ein. Abends kuscheln wir zusammen unter dicken Decken vor dem Kamin.

Wir halten uns warm, um gesund zu bleiben. Wenn uns warm ist, geht’s uns gut. Wir fühlen uns geborgen, umsorgt, geschützt. Ohne Wärme frieren wir, empfinden Stress, unser Körper schaltet ins Überlebensmodus. Es geht uns nicht mehr gut. Wärme hält uns am Leben.

Beziehung als Quelle der Wärme

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“Du bist ok, so wie Du bist” – mit diesen fünf Leitsätzen starte ich ins neue Jahr

Bald ist Neujahr. Hast Du Vorsätze für das neue Jahr? Ich liebe es, Pläne zu schmieden und zu überlegen, wie ich Dinge zukünftig anders, besser machen kann. Dazu mag ich das Jahresende. Ich geniesse es, an diesem Tag zu reflektieren und zu planen. Während dieses Jahr zu Ende geht, sind mir jedoch die Worte von John Lennon sehr präsent: „Life is what happens to you while you’re busy making other plans.“

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Wenn wir uns sorgen, was morgen aus unserem Kind werden wird…

Wir sorgen uns, was morgen aus unserem kind werden wird, dabei vergessen wir, dass es heute schon jemand ist.

“Schule erstickt die Kreativität” – erster TED-Talk von Sir Ken Robinson vor 10 Jahren

 

Es sind 10 Jahre vergangen, seit dem Sir Ken Robinson seinen ersten TED-Talk Schule erstickt die Kreativität gehalten hat. Inzwischen wurde dieser Talk über vierzig Millionen (40 Millionen!) mal angeschaut – der meistgesehene TED-Talk aller Zeiten. Heute fragt Sir Ken in den sozialen Medien, welchen Einfluss sein Talk hatte, was dieser bei den 40 Millionen Zuschauern bewirkt oder verändert hat.

Das habe ich als Gelegenheit genutzt, mir den Talk wieder anzuschauen und überlegt, was dieser Talk für mich bedeutet.

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Freie Aktive Schule – ein Ort der Selbstbestimmung, der Beziehung und der Entfaltung

Hier in Baden Württemberg geniessen wir in strahlendem September-Sonnenschein die letzten Tage der Freibadsaison. Da ich mich mit einem Beitrag an der Blogparade zum Thema #Schule #selbstbestimmt #unerzogen von Nicola Kriesel und dem Blog Die Physik von Beziehungen beteiligen möchte, lasse ich meine Gedanken ein wenig Richtung Schule wandern, die ab nächster Woche für die Kinder wieder geöffnet hat. Für diesen Beitrag habe ich mir Gedanken gemacht, wie wir zur Freien Aktiven Schule gekommen sind und unsere Erfahrung dabei.

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Freie Entfaltung findet dort statt, wo Vertrauen, Selbstbestimmung und Beziehung Platz haben.

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Kinder brauchen keine Noten, Zeugnisse, Berichte & Co. – aus der Perspektive eines Grundschülers

Endlich Sommerferien! In den letzten Tagen ein Ausdruck der Erleichterung vieler Schüler_Innen, Lehrer_Innen und Eltern. Das Schuljahr ist geschafft, die Zeugnisse erstellt und verteilt.

Die Erkenntnis, dass Noten und unerbetene Bewertungen nicht förderlich und das Selbst(wert)gefühl von jungen Menschen schaden können, ist nichts Neues und wird seit vielen Jahren diskutiert.¹

In vielen alternativen Schulen gibt es keine Noten. Stattdessen werden Alternativen wie Entwicklungs- oder Erfahrungsberichte für die Schüler_Innen zusammengestellt, mit “bewertungsfreien” Tätigkeitsbeschreibungen und Bildern aus dem Schuljahr.

Ich kam mit einem Grundschüler ins Gespräch, der einen solchen Bericht bekommen hatte. Unser Gespräch wurde zu einem Schreibprojekt, das ich hier mit seiner Zustimmung veröffentlichen darf, weil er möchte, dass Erwachsene Kinder besser verstehen.

Ich finde, er hat wirklich etwas Wichtiges zu sagen.

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Kinder sind wertvoll, einfach weil sie sind

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Learn Nothing Day – der Tag, an dem ich versucht habe, nichts zu lernen

“Heute ist Learn Nothing Day!” habe ich gestern früh gelernt. Ich hörte zum ersten Mal von diesem Tag. Daraufhin habe ich – zugegeben gleich rebellisch – weiter recherchiert und gelernt, dass zum ersten Mal am 24. Juli 2008 von Freilerner-Mama Sandra Dodd in den USA zu diesem Tag aufgerufen wurde. Learn Nothing Day ist als Feiertag für Freilerner gedacht, da es bei Freilernen keine Ferien oder Feiertage wie im Schulleben gibt.

Bekannt ist dieser Tag am meisten jedoch dafür, dass ein Learn Nothing Day unmöglich ist. Es ist nicht möglich, einen ganzen Tag nichts zu lernen. Menschen lernen, immer, überall, zu jeder Zeit, bei jeder Tätigkeit, jeden Tag. Davon bin ich fest überzeugt. Aber ist es wirklich so? Ich nahm mir vor, diesen Tag, von dem ich gerade neu gelernt hatte, zu würdigen und nichts Weiteres zu lernen.

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